Selfmade Capital
Sie sind hier:
  • Marktinfo

Marktinformationen

Zielmärkte: Vereinigte Arabische Emirate und Indien

 

München, im Mai 2010. Viele Länder im Mittleren Osten und Asien sind seit Jahren auf Wachstumskurs und entwickeln sich zu wichtigen Zentren der globalen Wirtschaft. Die Wege dorthin sind allerdings sehr unterschiedlich: Bevölkerungsreiche Nationen wie Indien wachsen und verändern sich aus dem Antrieb der eigenen Einwohner heraus. Diese streben nach Bildung und Wohlstand. In den Vereinigten Arabischen Emiraten dagegen treibt die Regierung mit einem Business Plan die Entwicklungen des Landes voran. Eine neue, diversifizierte Wirtschaft soll die Unabhängigkeit von den Einnahmen aus den langsam versiegenden Öl-Quellen sorgen. Selfmade Capital investiert über seine Fonds in Infrastrukturprojekte beider Ländern.

 

Indien: Der Elefant Asiens ist erwacht

In Indien ist die Wirtschaft zwischen 2004 und 2007 konstant um 8 bis 10 Prozent angestiegen. Selbst während der Wirtschafts- und Finanzkrise legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) nach Zahlen des Internationalen Währungsfonds (IWF) zu: Im Jahr 2008 um 7,3 Prozent und im Jahr 2009 um 5,6 Prozent. Für dieses Jahr erwartet der IWF einen Anstieg der Wirtschaftsleistung um 8,8 Prozent, in den kommenden Jahren soll Indiens Wachstum bei durchschnittlich 8 Prozent liegen.

 

Wachstumsmotor ist die Bevölkerung: Indien hat mit 1,2 Milliarden Einwohnern die zweitgrößte Bevölkerung weltweit, jeder zweite Inder ist unter 25 Jahre alt. Angetrieben durch Bildung und Industrialisierung ist die Mittelschicht auf aktuell 340 Millionen Menschen angewachsen, bis 2025 soll sie laut einer Studie von McKinsey aus 580 Millionen Menschen bestehen. Die Folge: Der zunehmende Wohlstand lässt den Bedarf an Konsumgütern explodieren, auch die Nachfrage nach Freizeitangeboten, wie Kino oder Erlebnispark, boomt. Parallel nimmt die Urbanisierung deutlich zu. Die mangelhafte Infrastruktur Indiens wird den steigenden Ansprüchen der Bevölkerung nicht gerecht und kostet das Land nach Berechnungen der Weltbank schon jetzt ein bis zwei Prozent BIPWachstum im Jahr.

 

Um das enorme Wachstumspotenzial Indiens zu fördern, plant die Regierung den Ausbau der Infrastruktur und will bis 2012 rund 450 Milliarden US-Dollar investieren. Im Wohnsektor fehlen in den kommenden zehn Jahren rund 90 Millionen Wohnungen, allein in den Ballungszentren wie Mumbai oder Delhi sind es 25 Millionen. Zudem haben in Indien 60 Prozent der Dörfer noch keinen Stromanschluss. Geplant sind deshalb unter anderem Siedlungsprojekte für 100 Milliarden US-Dollar sowie der Ausbau und die Verbesserung des mit 3,5 Millionen Kilometern zweitgrößten Straßennetzes der Welt und Modernisierungs- und Erweiterungsmaßnahmen der indischen Flug- und Seehäfen.

 

VAE: Wirtschaft der Emirate ist Nummer eins am Golf

Die Vereinigten Arabischen Emirate haben sich durch ihre geografische Lage und ihre dynamische Wirtschaft seit der Gründung im Jahr 1971 eine wichtige Stellung im Mittleren Osten erobert. In den letzten Jahren wuchs das Bruttoinlandsprodukt mit teilweise zweistelligen Wachstumsraten. Die Konjunktur hat sich jedoch im Zuge der weltweiten Finanzkrise gegenwärtig etwas abgekühlt, für 2010 prognostiziert der IWF allerdings wieder ein Wachstum von 2,4 Prozent.

 

Gut für die Wirtschaft: Die Regierung der Emirate behält ihren Kurs auch während der Finanzkrise bei und strukturiert das Land für die Zeit nach dem Öl systematisch neu. Die hohen Einnahmen aus der Ölförderung werden von den visionären Scheichs geschickt eingesetzt, um eine diversifizierte Wirtschaft zu schaffen. Insgesamt sind laut German Trade & Invest bis 2011 Ausgaben in Höhe von 520 Milliarden US-Dollar für Bau-, Industrie- und Infrastrukturprojekte vorgesehen. In Abu Dhabi entsteht aktuell mit Masdar City eine Stadt ohne Kohlendioxidausstoß, ohne Abfall und nur mit Elektroautos. Insgesamt gibt es Wohnraum für 50.000 Menschen. Weitere Groß- Projekte sind der Bau eines zweiten Stadtzentrums - Khalifa City - und der Ausbau von Yas Island. Auch in Dubai werden viele Projekte planmäßig fertig gestellt: Die Ende letzten Jahres eingeweihte Metro soll bis 2012 weiter ausgebaut werden, zwei Flughafenprojekte bringen eine Erweiterung der Kapazitäten bis 2016 auf knapp 200 Millionen Passagiere pro Jahr. Erheblichen Investitionsbedarf gibt es außerdem für den Ausbau von Straßennetzen, Brücken, Park- und Hafenanlagen sowie den Anschluss der vielen Neubaugebiete an das Abwassersystem.

 

Die notwendige Erschließung des Landes wird von einer Vielzahl ausländischer Arbeitskräfte durchgeführt. Gerade für sie gibt es allerdings zu wenig bezahlbaren Wohnraum. Im Schatten der glamourösen Neubauprojekte fanden Apartmentanlagen für Mitarbeiter und Angestellte, sogenannte Staff Residences, nur wenig Beachtung. Die Nachfrage trifft in diesem Bereich auf ein viel zu geringes Angebot. Der Nachweis einer Wohnung ist in den Emiraten aber zwingend notwendig, damit die Unternehmen für ihre ausländischen Mitarbeiter ein Visum bekommen. Verstärkt wird der Mangel an Wohnraum durch den bevorstehenden Abriss von knapp 70 Prozent der alten Apartmentanlagen, da sie den erhöhten gesetzlichen Anforderungen nicht mehr genügen. 

 

Abdruck frei. Beleg erbeten.

 

Presseinformationen: Dirk Wechmann

redRobin. Strategic Public Relations GmbH. Altonaer Poststraße 13a. 22767 Hamburg
Tel: 040-692 123-28. Fax: 040-692 123-11. E-Mail: wechmann@red-robin.de

 

 Download Marktinfo Selfmade Capital (PDF-Datei 78 KB)

Selfmade Capital
Management GmbH

Betastraße 10E
85774 Unterföhring

Tel.: 0049 (0)89 - 38989-425
Fax: 0049 (0)89 - 38989-423

© 2008 Selfmade Capital Management GmbH
Home | Beteiligungen | Downloads | Kontakt | Impressum / Datenschutz | Sitemap