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18.05.10
Stadt, Land, Fluss: INDIA 6 baut auf Infrastrukturprojekte
- Modernisierungsschub: Indiens Regierung plant 90 Millionen neue Wohnungen, 12 neue Flughäfen und 55 Milliarden US-Dollar für den Ausbau des Straßennetzes
- Fokus des Fonds: Infrastrukturprojekte aus unterschiedlichen Segmenten, Co-Investment mit dem größten Infrastrukturinvestor Indiens
- Eckdaten: 15.000 Euro Mindestbeteiligung, 4,5 Jahre Laufzeit, 12 Prozent jährliche Vorabausschüttungen
München, 18. Mai 2010. Selfmade Capital richtet den Blick nach Indien: Das Münchner Emissionshaus, Investmentspezialist für Asien und die Golfstaaten, bietet ab sofort den geschlossenen Fonds INDIA 6 zur Zeichnung an. Der Fonds konzentriert sich auf Beteiligungen an Infrastrukturprojekten. „In Indien bremst vor allem eine mangelhafte Infrastruktur die dynamische Entwicklung des Landes. Deswegen plant die Regierung Investitionen in Milliardenhöhe, um das vorhandenen Wachstumspotenzial noch besser auszuschöpfen. Das ist für private Investoren hochinteressant, denn es ermöglicht die Beteiligung an lukrativen Projektentwicklungen“, so Investmentmanager Christian Kruppa.
Indien: Wirtschaftpotenzial besser nutzen
Indiens Wirtschaft ist auf Wachstumskurs. Zwischen 2004 und 2007 stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) konstant um 8 bis 10 Prozent jährlich. Selbst während der Wirtschafts- und Finanzkrise legte das BIP nach den Zahlen des Internationalen Währungsfonds zu: Im Jahr 2008 um 7,3 Prozent, im Jahr 2009 um 5,6 Prozent. In den kommenden Jahren soll Indiens Wachstum bei durchschnittlich knapp 8 Prozent liegen.
Wachstumsmotor ist die Bevölkerung. Indien hat mit 1,2 Milliarden Einwohnern die zweitgrößte Bevölkerung weltweit, jeder zweite Inder ist unter 25 Jahre alt. Angetrieben durch Bildung und Industrialisierung ist die Mittelschicht auf aktuell 340 Millionen Menschen angewachsen, bis 2025 soll diese laut einer Studie von McKinsey aus 580 Millionen Menschen bestehen. Die Folge: Eine steigende Urbanisierung sowie ein immer größerer Anteil der Bevölkerung mit zunehmenden Einkommen und dem Streben nach einem höheren Lebensstandard. Es fehlt aber an westlichen Konsumstandards und adäquatem Wohnraum, auch die Entwicklung der Infrastruktur kann mit dem dynamischen Wachstum nicht mithalten. Mangelnde Stromversorgung und schlecht ausgebaute Strassen beispielsweise bremsen das BIP-Wachstum nach Berechnungen der Weltbank schon jetzt um ein bis zwei Prozent im Jahr.
Indien: Chance für ausländische Investoren
Um das enorme Wachstumspotenzial Indiens zu fördern, plant die Regierung den Ausbau der Infrastruktur und will bis 2012 rund 450 Milliarden US-Dollar investieren. Viele Projekte sollen mit Hilfe ausländischer Investoren umgesetzt werden.
Im Wohnsektor fehlen in den kommenden zehn Jahren rund 90 Millionen Wohnungen, allein in den Ballungszentren wie Mumbai oder Delhi sind es 25 Millionen. Davon entfiel jede vierte Nachfrage im vergangenen Jahr auf den Niedrigpreissektor. Die Regierung plant hier bis 2012 Siedlungsprojekte für 100 Milliarden US-Dollar. Eng damit verbunden ist der Ausbau und die Verbesserung des mit 3,5 Millionen Kilometern zweitgrößten Straßenetzes der Welt. Allein für das Jahr 2010 stehen 17 Milliarden US-Dollar an Regierungsgeldern bereit, bis 2012 sollen es 55 Milliarden US-Dollar sein.
Erheblichen Modernisierungs- und Erweiterungsbedarf gibt es zudem für die indischen Flug- und Seehäfen. Rund 70 Milliarden US-Dollar sollen in den Ausbau bestehender und den Neubau 12 weiterer Flughäfen investiert werden. Der staatliche Flughafenbetreiber Airports Authority of India plant etwa in Mumbai neben der Fertigstellung des internationalen Großflughafens einen weiteren Greenfield-Airport zu errichten. Allein hierfür betragen die Kosten 2,25 Milliarden US-Dollar, rund 75 Prozent des benötigten Kapitals sollen von privaten Investoren beigesteuert werden. Ähnliches gilt auch für die Seehäfen. Der Güterumschlag soll bis zum Jahr 2015 um über 10 Prozent jährlich anwachsen. In den kommenden zwei Jahren sind Projekte mit einem Volumen von 17 Milliarden US-Dollar geplant. In diesem Jahr sollen 23 Projekte ausgeschrieben werden.
INDIA 6: Das Konzept
Der INDIA 6 von Selfmade Capital investiert das zur Verfügung stehende Eigenkapital in Genussrechte der Middle East Ventures Gruppe. Geschäftsführer ist Christian Kruppa, der bereits die Investitionen der EMIRATES-Fonds 1 bis 5 von Selfmade Capital mit Zielinvestments in den Vereinigten Arabischen Emiraten managt. „Wie bereits bei unseren aktuellen VAE-Investments konzentrieren wir uns auch in Indien auf Infrastrukturbeteiligungen“, so Kruppa zur Investitionsstrategie. „Das Kapital soll regional auf verschiedene Segmente und Projekte diversifiziert werden. Wir prüfen bereits konkrete Investitionsmöglichkeiten.“ Die Einnahmen stammen aus laufenden Teilzahlungen für realisierte Bauphasen. Bei Investments in Infrastrukturunternehmen, partizipieren die Investoren an den realisierten Wertsteigerungen beim Verkauf der Projektentwicklung.
Schlüssel zum Erfolg für Investitionen in Indien sind Kontakte zu erfahrenen Partnern vor Ort mit guten Marktkenntnissen und Branchen-Know-how. Geschäftspartner der Middle East Ventures Gruppe ist der größte indische Infrastrukturinvestor und Immobilienfinanzierer, die Infrastructure Leasing and Financial Services Ltd. (IL&FS). „Zur IL&FS pflegen wir schon länger einen sehr engen geschäftlichen Kontakt“, so Kruppa. Hinter dem Unternehmen mit einem FITCH-Rating von AAA steht die Zentralbank Indiens. IL&FS arbeitet gerade an Projekten mit einem Wert von über 10 Milliarden US-Dollar und hat bereits Infrastrukturprojekte mit einem Volumen von 8 Milliarden US-Dollar umgesetzt.
INDIA 6: Die Eckdaten
Die Selfmade Capital 6 GmbH & Co. KG ist ein reiner Eigenkapitalfonds. Das Zielvolumen beträgt 10 Millionen Euro und kann um bis zu 40 Millionen Euro aufgestockt werden. Die Mindestzeichnungssumme des Fonds liegt bei 15.000 Euro zuzüglich 5 Prozent Agio, das den Anlegern bei der Zeichnung über den Exklusivvertrieb dima24.de voll erstattet wird. Während der viereinhalbjährigen Laufzeit sollen die Anleger jährliche Vorabausschüttungen von 12 Prozent erhalten.

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